Welpen & Junghunde
Der beste Start, den ihr eurem Hund geben könnt
Zwischen der 8. und der 20. Lebenswoche lernt ein Hund schneller als je wieder in seinem Leben. Was er in dieser Zeit als normal kennenlernt, bleibt normal.
Welpenschule
In kleinen Gruppen von höchstens sechs Welpen lernt euer Hund Artgenossen, Menschen und Alltagsreize kennen — in einem Tempo, bei dem er noch aufnahmefähig ist. Große, laute Welpengruppen bewirken oft das Gegenteil: Der Welpe lernt vor allem, dass es überall wild zugeht.
- Sozialisierung mit Artgenossen, Menschen und Alltagsreizen
- Erste Signale: Name, Rückruf-Basis, lockere Leine
- Ruhe lernen — das unterschätzteste Thema der ersten Monate
- Alleinbleiben von Anfang an aufbauen, bevor es ein Problem wird
- Eure Fragen zwischendurch: Beißhemmung, Stubenreinheit, Autofahren
Der Einstieg ist jederzeit möglich. Meldet euch trotzdem früh — die Plätze sind durch die Gruppengröße begrenzt.
Junghunde-Gruppe
Irgendwann zwischen einem halben und anderthalb Jahren scheint alles Gelernte verschwunden. Der Rückruf funktioniert nicht mehr, die Leine wird wieder straff, und der Hund testet, was noch gilt. Das ist keine Erziehungspanne, sondern Pubertät.
- Grundsignale festigen — auch unter Ablenkung
- Impulskontrolle und Frustrationstoleranz aufbauen
- Souveräne Hundebegegnungen üben
- Aufmerksamkeit halten, wenn die Welt spannender ist als ihr
Wer hier dranbleibt, spart sich später die Verhaltenstherapie.
Was ihr mitbringt
- Impfschutz nach Absprache mit eurer Tierärztin
- Ein gut sitzendes Geschirr und eine nicht ausziehbare Leine
- Weiche, kleine Leckerchen — viele davon
- Ein Handtuch oder eine Decke als Ruheplatz
Die erste Frage kostet nichts
Erzählt uns kurz von eurem Hund und eurem Anliegen — auch wenn ihr noch gar nicht wisst, wo ihr anfangen sollt.